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Unser Newsletter informiert dich über Neuigkeiten am uma institut – transformation in natura®. Erhalte aktuelle Mitteilungen über unsere Ausbildungen und Angebote zu Naturcoaching, Visionssuche und Ritualgestaltung nach europäischer Tradition.

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  • uma institut news februar 2021

    Logo Newsletter

    uma institut NL 022021 Foto: Poesie und neue Lebensgeister – Ausbildungen in Naturrituale, Visionssuche und Naturcoaching.

    Poesie weckt Lebensgeister

     

    Dieser Newsletter ist dem 1. Februar gewidmet. Im alten Kalender markiert er den Übergang von der Winterjahreszeit zum Frühling.
    Auch wenn, wie bei uns (siehe Foto) zur Zeit alles noch unter Schnee und Eis liegt, ist die Frühlingsgöttin schon unterwegs: der Himmel erstrahlt in einem anderen Blau als im Winter, der Vogelgesang ist ein anderer, in der Atmosphäre «dreht» sich etwas zum aufsteigenden Licht hin.

     

    Von den Mythen her ist es die Zeit der Göttin Brigid («hell», engl. Bright, die weiße Birke ist ihr gewidmet). Sie zieht übers Land und weckt mit ihrer zarten Schwingung die schlafenden Samen und lässt die Sonne heraus. Den Frühlingsgöttinnen ist die Kraft der Poesie gewidmet, manchmal tragen sie eine Lyra (Leier) mit sich. Sind nicht die Birkenäste auf dem Foto wie die Saiten der Frühlingsgöttin? Spielt sie wohl gerade in der Birke ihr poetisches Zauberlied?
    Im Brauchtum ziehen die Menschen mit hellen Schellen vor allem um die Obstbäume, um die schlafenden Baumgeister zu wecken. Dazu entstand letztes Jahr ein Lied.

     

     

     

    Wenn Schellen klingen übers Land

     

    Wenn Schellen klingen übers Land, löst die Frühlingsfrau den Winterbann!
    Wenn Schwellen klingen ein und aus, lässt sie die Sonne raus!
    Sie ruft dann fröhlich: Werde! Weckt die schlafenden Samen in der Erde.
    Sie ruft dann fröhlich: Tanz! Tanz diesen Sommer deine Lebensfreude ganz.

     

    So tanzen wir und stimmen ein, läuten mit ihr den jungen Frühling ein,
    so tanzen wir und stimmen ein, läuten mit ihr den Frühling ein:
    Frühling kling, Frühling kling, Frühling klingelingelingeling...

     

    (Text und Melodie: Ursula Seghezzi, Februar 2020)

     

     

     

    Die Kraft der Poesie – was hat sie mit der jetzigen schwierigen gesellschaftlichen Situation zu tun?

    Vielleicht ziemlich viel. Denn ist nicht die Frühlingsjahreszeit der Kreativität gewidmet? Und brauchen wir nicht gerade jetzt, mitten in dieser endlosen Ratlosigkeit über den Fortgang der Pandemiekrise inspirierte Ideen für eine neue Zeit? Allein durch die Auseinandersetzung zwischen Fakten und Fake news entsteht keine Kreativität, und Lebensgeister lassen sich damit auch nicht wecken. Was also, wenn wir uns – noch mitten im Lockdown – der Frühlingskraft öffnen?

     

    Was geschieht, wenn wir in die neue Atmosphäre horchen und sinnlich wahrnehmen, wie sich die Natur verändert? Und was geschieht, wenn wir nicht aktivistisch werden (was uns zur Zeit eh untersagt ist), sondern sich unsere Aktivität in Poesie ergießt? Vergeudete Zeit oder Tor zur Lebensfreude?

     

    Entweder finden wir Poesie dämlich – eine Frucht der Versachlichung der Aufklärung der letzten paar hundert Jahre, welche die Poesie ins Reich der Phantasie drängte und schwülstigen Träumern vorbehielt.

     

    Oder wir sagen: Ich kann das nicht – auch eine Frucht der Schulbildung der letzten paar hundert Jahre, welche diesen sinnlichen, offenen Zugang zur Wirklichkeit nicht wertschätzt und fördert.  

    Die neue Zeit fordert uns sowieso längst heraus, mit alten Glaubenssätzen zu brechen und Neues zu wagen. Warum also nicht auch Poesie?
     

    Ein Naturgangimpuls am Ende des Newsletters lässt dich das Reich der Frühlingsgöttin betreten, um von ihr die Poesie zu lernen. Zu verlieren haben wir nichts! Zu erfahren viel!
     

     

     

     

    Das neue Märchenbuch erscheint!

     

    «Rotkäppchen auf Wolfsreise», illustriert für Kinder (und Erwachsene), kommt bereits in ca. 2 Wochen aus der Druckerei!

    Die von Ursula bereits 2015 vorgenommene Neufassung bekannter Grimmscher Märchen nimmt neue Gestalt an: Jetzt erscheint das erste Märchen «Rotkäppchen auf Wolfsreise» mit wunderschönen Illustrationen von Christa Unzner, für Vorschulkinder und alle anderen bezauberungswürdigen Menschen. Angstfrei werden wir mitgenommen auf eine Reise jenseits der alltäglichen Bewusstseinsebene - Rotkäppchen erlebt eine tiefe Verbundenheit mit der Wolfsfrau, analog den alten Initiationsritualen unserer europäischen Tradition.
    Bestellt werden kann das Buch - wie alle unsere Bücher – hier.

     

    Es ist ein Herzensanliegen von Ursula, dass die tiefseelischen, nährenden Bilder aus unserer Tradition wieder zugänglich gemacht werden, uns nähren und leiten können in eine neue Zeit der Verbundenheit hinein. Danke also fürs Bestellen und Weiterverschenken des Büchleins;-)

     

    Mehr denn je senden wir die Bitte mit, bei uns direkt zu bestellen (damit finanzieren wir die Produktion). Denn kann ab sofort unser Verleger den deutschen Buchhandel nicht mehr beliefern. Wir übernehmen diese Aufgabe nun selbst. D.h. wenn du in einer Buchhandlung oder über Amazon unsere Bücher bestellst, müssen wir trotzdem das Päckchen packen und versenden (und bekommen dann nur noch 40% des Buchpreises vergütet). Danke!

     

     

     

    Unsere Frühlingsseminare

     

    NEU: Online-Fortbildung für alle Interessierten – Erlernen der Grundlagen von Naturgängen und Spiegeln!

    Freitag, 12. März bis Sonntag, 14. März 2021
    Du möchtest die Kraft von Naturgängen und die Kunst des Spiegelns selbst erlernen? Weil du ev. bereits als Coach oder Therapeut*in arbeitest? Oder weil du schon mit einer Ritualgruppe unterwegs bist, sodass die du diese Kompetenzen in eure Ritualgestaltung einfließen lassen könntest? Oder du möchtest dies einfach für dich erlernen, um sie in deinem Freundeskreis anzuwenden?

     

    Was du lernst: Die Grundhaltung und die Grundtechniken des Spiegelns von Naturerfahrungen. Die Grundlagen und Möglichkeiten, wie man anderen Menschen einfache Impulse für Naturgänge stellt.

     

    Auch wenn man es kaum denkt - unsere Erfahrung zeigt, dass der digitale Austausch von Naturerfahrungen und das Spiegeln online tiefe Wirkung zeigen und auf diese Weise sehr gut erlernt werden kann. So wollen wir die Zeit des Lockdowns nutzen, um andere Menschen zu ermächtigen, sich und anderen Menschen durch die Methoden des Naturcoachings in noch mehr Naturverbundenheit zu bestärken.

     

    Leitung: David Seghezzi, Kosten: 280 – 350 Euro nach Selbsteinschätzung (inkl. 19% Mwst.). Max. 12 Teilnehmer*innen.

     

    Hier findest du weitere Informationen und das Anmeldeformular.

     

     

     

    Neue Daten für unsere WaldZeit-Visionssuchen 2021

     

    Aus familiären Gründen mussten wir unsere Termine für dieses Jahr etwas verschieben.Die neuen Daten lauten wie folgt:

     

    • Mai-Gruppe: 8. – 19. Mai 2021, Co-Leitung Peter Bergner
      (AUSGEBUCHT, Beginn einer Warteliste)
    • Juni-Gruppe: 10 – 21. Juni 2021, Co-Leitung Simone Gantner
      (AUSGEBUCHT, Beginn einer Warteliste)
    • September-Gruppe: 4. – 15. September 2021
      (hier gibt es noch Plätze). Diese Gruppe findet in Beseland statt und wir sind als Gastgebende auch vor Ort präsent. Die Gruppe selbst wird geleitet von Peter Bergner und Céline Fitzé, beide von uns ausgebildet und erfahrene WaldZeit-Leitende.

     

    Hier findest du Informationen zu unserer Art und dem Ablauf der WaldZeit in europäischer Tradition.

     

    Wir vergeben die Plätze vorzugweise an solche, die sich für die nächste Naturzyklische Ausbildung angemeldet haben oder dies planen. Aber grundsätzlich stehen die Gruppen allen Interessierten offen.
    (Bei ausgebuchten Terminen oder wenn keiner unserer Termine passt, kooperieren wir mit weiteren von uns ausgebildeten WaldZeit-Leiter*innen – bitte melden.)

     

     

    Und noch ein wertvoller Hinweis

    Vor drei Jahren bereits hat Thomas Steininger von radio evolve und Herausgeber des evolve magazin mit uns ein interessantes Gespräch zum Thema «Naturmystik in den Zeiten des Internets» geführt – es erscheint uns angesichts der jetzigen Entwicklungen aktueller denn je... Du kannst es hier hören.

     

    Thomas Steininger beschäftigt sich eingehend mit Co-Kreativität und kreativen Dialogformen. In einem vierteiligen online-Seminar ab 20. Februar erkundet er auf lebendige (und natürlich dialogische) Weise mit den Teilnehmenden die philosophischen Grundlagen der «emergent dialogues». Ja, Kreativität kann nicht gemacht werden. Aber wir können die Voraussetzungen schaffen, dass sie ermergieren (auftauchen) kann... sehr zu empfehlen!

     

     

     

    NATURGANG-IMPULS zum 1. Februar

     

    Das Alte abstreifen und sich der Poesie öffnen

    Dieser Impuls lädt dich ein, den Übergang vom Winter in den Frühling bewusst zu vollziehen. Persönlich wirst du dabei eine alte Haut abstreifen, um dich der neuen Atmosphäre ganz «nackt und unschuldig» zu öffnen. Daraus formt sich am Ende ein kleines Gedicht oder Lied. Wenn sich Schlangen häuten, tun sie das, weil sie in eine neue (Körper-)Grösse hineinwachsen. Unter der alten Haut ist die neue schon herangewachsen, die alte Haut wird durch Kriechen im Dickicht abgestreift. Die heutige Zeit lädt uns ein, in eine neue Größe (persönlich und kollektiv) zu wachsen. Deine «alte Haut» kann für dich das Abstreifen des alten Jahres, bzw. der Winterjahreszeit sein, aber im übertragenen Sinne auch das Abstreifen von alten Glaubenssätzen bedeuten. Und ein Gedicht machen? Nein, Poesie kann nicht gemacht werden. Stell dir einfach vor, die Frühlingsgöttin raunt es dir zu und du musst es nur noch formulieren. Es emergiert/taucht einfach von alleine auf...

     

    Nimm dir für den Naturgang 2-3 Stunden Zeit (oder mehr). Stell dir einen Wecker auf die Rückkehr-Uhrzeit und ziehe los (dann musst du nicht ständig auf die Uhr schauen). Bau dir zu Beginn des Naturgangs eine Schwelle aus Naturmaterialien (Äste, Steine, Schneckenhäuser, Tannzapfen, oder du trittst Laub oder Schnee zur Seite...). Werde dir vor dem Schwellenübertritt bewusst, dass du den Übergang vom Winter in den Frühling begehen wirst – im Außen und im Innen. Nimm Zettel und Stift mit, denn wenn du am Ende über diese Schwelle zurückkehrst, wirst du dein Gedicht oder Lied aufschreiben (nicht vorher, denn es ist wie mit den Träumen – man schreibt sie beim Aufwachen auf und nicht während des Träumens selbst!).

     

     

    Der Impuls lautet:
    «Geh über die Schwelle und während du herumstreunst, fühle deine alte Haut – was ist es, was noch an dir hängt, aber längst fällig ist, abgestreift zu werden? Dann zwänge dich durch ein Dickicht oder, wenn du keines findest, zwischen zwei engen Bäumen durch oder wetze dich an einem Baum oder grossen Stein rundherum ab, um physisch zu fühlen, wie sich deine alte Haut abstreift und damit auch der Winter zu Ende geht. Indem du dich durchzwängst oder abwetzt, betrittst du das Reich der zarten Frühlingsgöttin. Was nimmst du nun wahr? Wo führt sie dich hin? Welche Atmosphäre lässt sie in der aufsteigen? Nimm bewusst mit allen Sinnen wahr und lass deine sinnlichen Wahrnehmungen sich verdichten – bis sich ein Gedicht wie von alleine formt (Gedicht sind nichts anderes als verdichtete Wahrnehmungen deiner Beziehungshaftigkeit, hier mit der Frühlingsnatur). Bringe dieses Gedicht über die Schwelle in deinen Alltag zurück und lass dich davon durch die Frühlingsjahreszeit begleiten.»

     

     

    Wenn du magst, kannst du uns dein Gedicht zusenden. Wenn du magst, veröffentlichen wir die kleine Sammlung, die bis 2 Wochen nach dem Frühlingsübergang bei uns eintrifft, auf unserer Website im Blog (anonym oder mit deinem Namen). Es wird interessant sein, ob es ganz unterschiedliche Poesien sein werden oder ob uns die Frühlingsgöttin durch die unterschiedlichen Gedichte eine kollektive Botschaft zuspielt? Wenn wir uns nicht als getrennt denken und fühlen, kann dies durchaus der Fall sein... Wenn du uns etwas zusendest, bekommst du die gesamte Sammlung und die kollektive Botschaft zurück.
     

     

    So grüßen wir von Herzen und wünschen uns allen, dass wir trotz unterschiedlicher Alltagssituationen im Lockdown von den Lebensgeistern des neuen Jahres geweckt werden...

     

    Ursula und David

     


    Impressum: uma institut – transformation in natura® Ursula Seghezzi, USt-ID:DE290408243; Beseland 7, D-29459 Clenze, Festnetz: +49 (0)5844 976 62 09, Email: info [at] umainstitut.net

     

    Datenschutz-Richtlinie

     

    Unser Newsletter „uma institut news“ erscheint acht Mal im Jahr zu den Jahreszeitenübergängen. Als Abonnent erhältst du aktuelle Mitteilungen über unsere Ausbildungen und Seminare sowie Angebote zu Naturcoaching, Visionssuche und Ritualgestaltung nach europäischer Tradition.

     

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