Ursula

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Der Lebensweg von Ursula

Anhand der Jahreszeiten des Lebenskompasses möchte ich von wesentlichen Stationen meines bisherigen Lebens erzählen. Ein tabellarischer Lebenslauf findet sich hier.

 

Frühling – Wachsen und Lernen

1971 geboren, wachse ich als Jüngste von vier Geschwistern in Liechtenstein auf, schließe dort auch das Gymnasium ab. Danach viele Lehrer und Lehrerinnen: an der Uni in Fribourg/Schweiz lerne ich über „Buddhismus und Feminismus“ und Friedensarbeit bei Prof. Friedli. Ulrike Zalokar und Peter von Blarer von der Heilpraktikerschule in Luzern eröffnen mir die Welt der Chinesischen Medizin, Heide Göttner-Abendroth formt meinen Blick für die Zusammenhänge zwischen den Jahreszeitenritualen und unserer kulturhistorischen Überlieferung, Trudi Thali unterweist mich in Lichtbahntherapie und Intuitionsschulung. Von Haiko Nitschke lerne ich das Visionssuchehandwerk, arbeite mehrere Jahre intensiv und fruchtbar mit ihm zusammen und übernehme ab 2012 die Verantwortung für den von ihm ins Leben gerufenen Ausbildungslehrgang für Visionssucheleitung.

 

Sommer – Arbeit und Beziehung

Mein erster Beruf ist Pfarreiseelsorgerin in Horw/Luzern, hier entsteht 1999 das erste Buch über Rituale mit Kindern. 2003 gründe ich das uma institut und beginne mit der eigenen Naturritualarbeit, vor allem Jahreszeitenrituale für Frauen und Übergangsrituale für Jugendliche. Daraus entsteht 2008 der Film walkAway. Acht Jahre arbeite ich als Internatsleiterin am Gymnasium Immensee/Schwyz, entfalte parallel dazu meine eigene Naturheilpraxis und bin ab 2007 ganz selbständig tätig. Publikationen folgen ab 2012, ich bin sehr glücklich mit dem Schreiben. Schon mit 22 Jahren werde ich Mutter, heirate zum ersten Mal, zwei Jahre später kommt meine zweite Tochter. 2007 ringen wir um eine gute Scheidung und betreuen weiter die Kinder im gemeinsamen Sorgerecht. Seit 2011 bin ich mit David zusammen, 2014 ziehe ich ganz ins Wendland und wir heiraten.

 

Herbst – Reflexion und Heilungsweg

Mein eigener Weg führt in jungen Jahren durch Depressionen und dadurch früh hinein in eine Bandbreite von Therapien und Selbsterfahrungsseminaren wie Atemtherapie, TCM, Kinesiologie, Aufstellungsarbeit nach Hellinger, Tantraseminare, Gesprächstherapie, Astrologische Beratungen, Arbeit mit dem Enneagramm... Ich brauch’s, ich nutz es, ich erlange durch den eigenen Weg immer mehr Kompetenz in der Begleitung von anderen.

 

Winter – Spiritualität

Ohne streng katholisch zu sein, ist die Erstkommunion meine erste spirituelle Erfahrung. Ich will Jesus werden. Meine Initiation ist der Jakobsweg nach der Matura – wegweisend für meine Beziehung zur Natur und die Verknüpfung von Kult und Kultur. Buddhismus fasziniert mich früh, ich meditiere regelmäßig. Naturmystik ist gelebte Realität, vor allem die Spiritualität im Fluss der Jahreszeiten. Meine reiche Innenwelt gibt mir immer wieder Zugang zu inneren Meistern und Meisterinnen, vor drei Jahren führte mich Meister Ho - unter anderem zum Ort des inneren Ankommens, der sich im äußeren Ankommen hier in Beseland widerspiegelt.

Manchmal bin ich zutiefst erschüttert über die Zerstörung, die in der Welt vor sich geht. Aber in mir lebt die Hoffnung, dass wir die Antworten für die schwierigen persönlichen, gesellschaftlichen und globalen Fragen unserer Zeit bereits in uns tragen. Was es braucht, ist ein entspannter und vertrauensvoller Raum, in dem diese Antworten in uns auftauchen und Gestalt annehmen können. Es ist der Raum der Intuition und Seinsgewissheit. Diesem Raum, der im Äußeren in der Natur und in unserem je eigenen Inneren zu finden ist, will ich in meiner Arbeit dienen.